Ratgeber

Was ist ein White-Label-Bestellsystem?

Ein White-Label-Bestellsystem stellt eine fertige Infrastruktur unter der eigenen Marke, Domain und dem Design des Betriebs bereit.

Was ist ein White-Label-Bestellsystem?

Kurze Antwort

Ein White-Label-Bestellsystem ist eine von einem Technologieanbieter entwickelte Bestellinfrastruktur, die jedoch unter der eigenen Marke, Domain und visuellen Identität des Betriebs bereitgestellt wird, ohne dass die Marke des Anbieters erscheint. Der Kunde bestellt vollständig unter der Marke des Betriebs.

Definition

Im White-Label-Modell nutzt ein Betrieb eine fertige, erprobte Bestellinfrastruktur unter der eigenen Marke, ohne Software von Grund auf zu entwickeln. Domain, Logo, Farben und Inhalte gehören dem Betrieb; technische Wartung und Updates verbleiben beim Anbieter.

Das ist der zentrale Unterschied zum Marktplatz: Auf einem Marktplatz sieht der Kunde die Marke der Plattform und es wird Provision gezahlt; bei White-Label sieht der Kunde Ihre Marke und die Kundenbeziehung bleibt bei Ihnen.

Wie funktioniert es?

Eine White-Label-Einrichtung läuft üblicherweise so ab:

  • Der Betrieb legt eigene Domain, Logo und Farben fest.
  • Die Bestellseite und/oder App wird unter der Marke des Betriebs veröffentlicht.
  • Menü-, Zahlungs- und Liefereinstellungen werden im Panel konfiguriert.
  • Bestellungen gehen direkt an den Betrieb; Kundendaten bleiben beim Betrieb.

Vorteile

White-Label verbindet Markenhoheit mit schneller Einrichtung.

Markenhoheit

Der Kunde sieht Ihre Marke; der Anbieter bleibt im Hintergrund.

Schnelle Einrichtung

Sie starten mit erprobter Infrastruktur, ohne Software von Grund auf zu bauen.

Kundenhoheit

Bestell- und Kontaktdaten bleiben bei Ihnen; Loyalität entsteht auf Ihrem eigenen Kanal.

Skalierbar

Es wächst zu einer Multi-Filial-Struktur für eine einzelne Marke oder ein Franchise-Netzwerk.

Best Practices

Prüfen Sie bei der Wahl eines White-Label-Bestellsystems:

  • Bietet es eine eigene Domain und volle Markenanpassung?
  • Ist es ein Fest-/Paketmodell statt einer Umsatzprovision?
  • Unterstützt es Multi-Filial- und Franchise-Verwaltung?
  • Gibt es Zahlungs-, Marktplatz- und Buchhaltungsintegrationen?
  • Liegen Updates, Sicherheit und Support beim Anbieter?

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen White-Label und einem Marktplatz?

Auf einem Marktplatz sieht der Kunde die Marke der Plattform und es wird Provision gezahlt; bei White-Label sieht der Kunde Ihre Marke und die Kundenbeziehung bleibt bei Ihnen.

Gehört uns die Software in einem White-Label-System?

Marke, Domain und Inhalte gehören Ihnen; die Software-Infrastruktur und deren Wartung liegen beim Anbieter und werden meist im Abo-/Paketmodell angeboten.

Ist White-Label für Franchises geeignet?

Ja. Mit zentraler Menü- und Markensteuerung erhält jede Filiale einen eigenen Bestellkanal; ideal für Franchise-Netzwerke.

Kann ich auch eine eigene App bekommen?

Meist ja. Neben der Website unter Ihrer Marke kann auch eine App unter Ihrer Marke angeboten werden.

Zusammenfassung

Ein White-Label-Bestellsystem stellt eine fertige Infrastruktur unter der eigenen Marke, Domain und dem Design des Betriebs bereit. Der Unterschied zum Marktplatz: Der Kunde sieht Ihre Marke, es wird keine Provision gezahlt und Kundendaten bleiben bei Ihnen. Es skaliert für eine einzelne Marke oder ein Franchise-Netzwerk.

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